7 Tipps für die Auszeit vom Alltag und mehr Zeit für Dich

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Der Alltag hält uns alle in Atem. Ein Termin jagt den nächsten. Ob beruflich oder privat, zumeist sind wir tagtäglich von morgens bis abends durchgetaktet. Noch eine Überstunde um dem Chef zu gefallen und dann schnell weiter zum nächsten Freizeittermin. Zwischendurch noch schnell auf Facebook die letzten Neuigkeiten checken und auf whats app den Tagesablauf mit den Freunden beschreiben. Der oft selbst geschaffene Zeitmangel und dem daraus resultierenden Stress in Verbindung mit der Reizüberflutung der alltäglichen Informationen durch die digitale Welt, lässt dich kaum noch zur Ruhe kommen. Aber wo bleibt da eigentlich die Zeit für Dich?

Du wirst mit Sicherheit schon einiges an guten Ratschlägen für die kleine Auszeit aus dem Alltag gehört haben. Ich möchte dich damit keineswegs langweilen. Nein, ich möchte dich nur dazu auffordern es endlich zu tun.

 

Schaff dir Freiräume

Ich kenne den einleitenden Ablauf nur zu gut und kann mich davon keinesfalls freisprechen. Dennoch halte ich Zeit für dich für den wichtigsten und meist unterschätzten Freiraum dieser Tage. Das mag durchaus eine egoistische Betrachtungsweise darstellen, aber sollte dir dein Wohlbefinden nicht am aller wichtigsten sein? Bist du glücklich und zufrieden, kannst du das auch genauso an andere weitergeben.

Wer glücklich ist, kann glücklich machen – wer`s tut, vermehrt sein eigenes Glück. (Johann Wilhelm Ludwig Gleim)

Deswegen schaffe dir Freiräume um Zeit für dich zu haben. Gönn Dir eine Pause um deine innere Ruhe zu finden. Blocke dir einen Abend in der Woche, an dem du einfach nur das tust worauf du Lust hast.

 

Fernseher, Radio und Internet aus

Hand aufs Herz. Erwischt du dich auch manchmal dabei, die befremdliche Ruhe sobald du nach Hause kommst, mit den Ablenkungsversuchungen vom oft sinnfreien Fernseher, dem Radiogeflüster oder Internetsurfen auszugleichen? Und stellst danach fest, dass du dich zwar hast berieseln lassen, aber dich keineswegs erholt hast? Die Dauerbeschallung hilft nämlich nur oberflächlich. Während es durchaus Ablenkung verspricht, ist das seichte Fernsehprogramm unterbrochen mit vornehmlich schlechten Nachrichten keineswegs Erholung für Körper und Geist. Probier es aus. Nur Mut, einfach mal offline gehen tut gut, entspannt dich und hilft zur Ruhe zu kommen.

 

Hände weg vom Smartphone

Ich weiß, es ist nicht einfach sich von dem heißgeliebten und nahezu unverzichtbaren Smartphone und gleichzeitigen Retter in allen Lebenslagen kurzfristig zu trennen. Soziale Medien wie Facebook und Konsorten wie auch Messenger und Emails checken sind wahre Zeitstaubsauger. Ehrlich gesagt ist ein Smartphone eine überaus praktische Sache. Und natürlich erwische ich mich immer wieder dabei, wie ich Zeit mit meinem ach so smarten Begleiter verbringe. Die ständige Erreichbarkeit lässt mich allerdings nicht zu Ruhe kommen. Deswegen gönne ich mir täglich eine Stunde „Handyfrei“ Ich lege es bei Seite oder schalte es auf lautlos. Du wirst feststellen, dass es anfangs nicht leicht sein wird, aber diese Stunde wird dir guttun. Es hilft dir sehr den Alltagsstress fallen zu lassen wie auch der digitalen Dauerbeschallung zu entfliehen. Eine Stunde klingt viel? Dann probiere es doch mit 30 Minuten und steigere dich. Ich weiß genau was du jetzt denkst. Nein du wirst in diesem Zeitraum nichts verpassen!

 

Geh an die frische Luft

Ob ein Spaziergang im Park, eine Laufeinheit in der Grünanlage oder mit dem Rad fahren. Frische Luft hilft dir ungemein abzuschalten. Genieße die Wärme, die Kälte, das Licht, die Sonne, das Vogelgezwitscher, den Regen, das Knistern der Steine unter deinen Sohlen und die Luft zum Atmen. Bewegung hilft dir nicht nur dich körperlich fit zu halten, sondern ist auch für die Psyche eine Wohltat. Frischer Wind durch frische Luft. Es hilft, dich und deinen Geist zu regenerieren, Stress abzubauen und dich ganz auf dich selbst zu konzentrieren. Ganz nebenbei stärkt es dein Lebensgefühl und bringt dir neuen Schwung und neues Selbstbewusstsein. Es erdet dich im wahrsten Sinne des Wortes und sorgt für seelische Ausgeglichenheit.
Und bitte: Dein Handy hat dabei nichts verloren. Nimm dir mindestens einmal in der Woche die Zeit an der frischen Luft deine Alltag abzuschütteln. Mindestens einmal in der Woche frische Luft im Park oder einer Grünanlage? Abgemacht?

 

Lies ein Buch

Langweilig? Findest du? Ich genieße es, beim Lesen zur Ruhe zu kommen und die Welt um mich herum zugunsten meines vorübergehenden Helden, einer spannenden Geschichte oder etwas Wissenswertem zu vergessen. Mein Geist kann völlig abschalten und sich in eine andere Welt vertiefen. Die Ruhe hilft mir, den Alltag zu vergessen und einfach einmal abzuschalten. Deine innere Ruhe ist entscheidend für dein Wohlbefinden. Wann fängst du an ein Buch zu lesen?

Falls du noch auf der Suche nach einer Buchempfehlung bist, schau doch bei diesen Buchvorstellungen vorbei.

 

Genieße das Nichtstun

Was ist eigentlich so schlimm am Nichtstun? Das Nichtstun hat es gesellschaftlich schwer. Sobald wir einmal nicht eingespannt sind, wird uns sofort Faulheit und Unproduktivität unterstellt. Aber ist es denn wirklich so schlimm einfach einmal nur zu Ruhen und seinen Gedanken nachzuhängen?

Gar nichts tun, das ist die allerschwierigste Beschäftigung und zugleich diejenige, die am meisten Geist voraussetzt (Oscar Wilde)

Ich finde ganz und gar nicht. Es hilft deine Gedanken zu ordnen und dich mental zu erholen. Es schafft Freiraum für neue Ideen, kreative Gedanken und lässt dich Kraft tanken. Einfach mal Nichtstun. Hört sich Müßiggang für dich so schlimm an? Wann wirst du das nächste mal nichts tun?

 

Bringe Spannung und Neues in deinen Alltag

Wie der Name schon verrät ist der Alltag der Ablauf der alltäglichen Tagesverlaufs. Selbstverständlich gehört eine gewisse Routine wie arbeiten, einkaufen oder Haushalt zu den wichtigen zu erledigenden Pflichten des Lebens. Deswegen ist es ausgesprochen schön aus diesem Alltagstrott auszubrechen. Mir persönlich hilft es dabei sehr etwas Neues, gerne auch mit Spannung versehenes auszuprobieren. Im „Neudeutschen“ Sprachgebrauch könnte man auch davon sprechen, seine Komfortzone zu verlassen. Was würdest du gerne einmal ausprobieren, hast es aber immer wieder aus unerfindlichen Gründen verschoben? Wie wär es mit einem neuen Sport wie Klettern, Triathlon, einem Kampfsport oder dem Erlernen einer neuen Sprache. Bestelle ab sofort auf Spanisch in deiner Lieblings- Tapas Bar oder ein Bier mit irischem Akzent in einem Pub. Fühl dich wie ein kleiner Rockstar und erlerne ein neues Musikinstrument. Warum nicht einfach mal ein neues Gericht kochen, das du noch nie ausprobiert hast? Was du unternimmst, um immer wieder mit tollen Erlebnissen und Freuden auszubrechen, ist zweitrangig. Wichtig ist, dass du es in Angriff nimmst. Was hast du dir vorgenommen?

 

Fazit:

Schaff dir Freiräume, in denen du dich vom Alltag erholen kannst. Auch wenn es dir vorerst schwerfallen wird: richtig abschalten kannst du nur indem du die Dauerberieselung der Ablenkungsriesen von Fernseher, Radio und Internet widerstehst. Dein Smartphone ist ein sehr praktischer Begleiter, die ständige Erreichbarkeit lässt dich aber einfach nicht zur Ruhe kommen. Warum nicht einmal am Tag für 30 Minuten oder länger nicht erreichbar sein? Es geht nicht darum, dem völlig zu entsagen, sondern lediglich für eine gewisse Zeit davon Abstand zu nehmen, um zur Ruhe zu finden. Ob du dich an der frischen Luft erholst, dich entspannt einem Buch widmest, einfach dem Nichtstun frönst oder Neues und Spannendes in deinen Alltag einbringst spielt keine Rolle, die Hauptsache ist, es einfach zu tun.

Es geht ganz alleine um dich! Um deine Zeit! Wenn du glücklicher und zufrieden bist, kannst du das ebenso an deine Mitmenschen weitergeben. Das sollte es dir doch wert sein, oder?

 

Was sind deine Tipps für die Alltagsauszeit? Ich bin gespannt auf deine Anregungen in den Kommentaren unterhalb des Artikels.

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About Author

Hello, hello! Ich bin Patrick. Rothaarig. In dieser Kombination sozusagen Ire. Mehrmalsauszeitnehmer. Wenn ich nicht gerade Köln entdecke, dann die Welt. Hier erfährst Du mehr über mich

2 Kommentare

  1. Lieber Patrick,

    wo kann ich unterschreiben? 😉

    Ich finde deinen Artikel sehr gelungen. Mein Terminkalender platzt auch regelmäßig aus allen Nähten und oft versuche ich genau wie du, mir noch irgendwo ein paar Freiräume zu schaffen. Viele Sachen habe ich zum Glück schon umgesetzt: Fernseher? Hab ich gar nicht erst. Ein Buch lesen? Ohne kann ich gar nicht.
    Aber ein paar Anregungen habe ich hier auch entdeckt. Eine Stunde am Tag ohne Smartphone? Das wird schon spannender. Und das süße Nichtstun? Ist nicht wirklich meine Stärke…
    Aber ich werd’s mal versuchen.

    In jedem Fall hast du Recht: jeder sollte versuchen in seinem Tages- und Wochenplan ein paar Stunden für sich selbst frei zu halten. Dann hat man auch gleich wieder viel mehr Energie für all die anderen Dinge.

    Liebe Grüße,
    Karina

    • Hello Karina,
      bitte unten rechts unterzeichnen 😉
      Vielen Dank! Ich denke viele Menschen haben einen proppe vollen Terminkalender und versäumen aus den unterschiedlichsten Gründen sich Zeit für sich selbst einzuräumen. Wie entspannend und erholsam diese Zeit sein kann, stellen die meisten aber erst fest, wenn sie es denn einmal in Angriff nehmen. Wie ich lese sorgst Du aber bereits ohne Fernseher (Respekt!) und mit Büchern für deine persönliche Auszeit. Es freut mich, dass du ebenso noch weitere Anregungen gefunden hast.

      Liebe Grüße aus Köln
      Patrick

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