Die schönsten Bücher für unterwegs (Teil I)

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Regen prasselt unermüdlich auf mein Fensterbrett und wirft sich vehement gegen die Fensterscheibe, als könnte das Nass irgendwann ins Innere gelangen. Es ist kühl geworden. Soeben weht eine frische Windböe wieder ein paar welk gewordene Blätter vom Baum vor meinem Fenster. Mit dem Regenwetter stellt sich bei mir die Leselust ein, so als ob ein Lichtschalter meine Leselampe mit einem Mal einschalten würde. Nicht, dass ich ansonsten nicht auch gerne ein Buch in die Hand nähme, aber um die herbstliche Jahreszeit versinke ich noch lieber in Geschriebenem.

Genauso geht es mir auch auf Reisen. Ich genieße meine freie Zeit in der Ferne gerne mit Lesen, versinke in fremden Welten wie Gedanken, Charakteren und Abenteuern. Besteht etwa ein Zusammenhang zwischen herbstlicher Melancholie und einer Reise. Ich denke beides vereint sich Zeit zu nehmen. Im Herbst bin ich eher gewillt ein Buch zu lesen, als im Hochsommer, der bei schönem Wetter mit vielen anderen Aktivitäten lockt. Unterwegs zu sein bedeutet für mich ebenso Zeit zu haben, um Lesen leben zu können. In jedem Fall ist es ein Glücksgefühl, das ich voll auskoste.

Auch wenn ich unglaublich gerne in Buchhandlungen stöbere und mich an den endlosen Regalen mit  den spannenden Büchern austobe, von Zeit zu Zeit wünsche ich mir oftmals Empfehlungen abseits der Bestsellerlisten oder Standardratschlägen.

Deswegen möchte ich heute den ersten Teil meiner Reisebuchliste vorstellen, die sich aber auch zu jeder anderen Gelegenheit oder Jahreszeit lesen lässt:


Gregory David Roberts – Shantaram (englischer Titel: Shantaram),
936 Seiten

Kaum ein Buch hat mich die letzten Jahre so fasziniert und inspiriert wie Shantaram. Dieses unglaublich kraftvolle Werk über Freiheit, die Kraft der Seele und des Verstandes, eigener Veränderung und Liebe spielt hauptsachlich im indischen Bombay. Dorthin verschlägt es Gregory David Roberts in den 80er Jahren, nach seiner Flucht aus einem australischen Hochsicherheitstrakt. Er lebt in einem Slum, versorgt die Ärmsten medizinisch und taucht ein in die Tiefen der Mafia. Ein Buch das bei weitem mehr ist, als ein Einblick in die indische Kultur. Aber schließlich möchte ich nicht zu viel verraten, nur noch eins: Lasst Euch nicht von den fast 1000 Seiten abschrecken, sondern lest selbst…

 

Bryce Courtenay – Der Glanz der Sonne (The Power of one), 566 Seiten

The Power of one (den englischen Titel finde ich wesentlich treffender) ist eine großartige Geschichte über den englischen Jungen Peekay der sich während des zweiten Weltkriegs im von der Apartheid geprägten Südafrika mit dem alten deutschen Musiker Doc von Vollensteen anfreundet. Als der Doc interniert wird, beginnt der tapfere Peekay seine regelmäßigen Besuche im Gefängnis und lernt dort von Geel Piet, einem schwarzen Insassen, das Handwerk des Boxen. Damit beginnt seine größte Prüfung.

Ein tolle Geschichte über Freundschaft, Leidenschaft für eine Sache, ebenso wie die Macht und Kraft des Einzelnen etwas zu bewegen, so Lange man nur mutig voranschreitet. Getreu dem Motto: Zuerst mit dem Kopf, dann mit dem Herzen…

 

John Krakauer – In die Wildnis – Allein nach Alaska (Into the wild), 304 Seiten

In ein wahres Abenteuer stürzt sich Christopher Johnson McCandless. Er spendet das Startgeld seiner Eltern in Höhe von 25.000 US-Dollar einer gemeinnützigen Stiftung und begibt sich auf eine dramatische Suche nach Abenteuer, Sehnsüchten, sich selbst und dem Sinn des Lebens. Auf dem Weg quer durch die USA zieht es ihn hinweg von allen materiellen Besitztümern in die Wildnis Alaskas. Sein größtes Abenteuer.
In die Wildnis – Allein nach Alaska ist ein sehr bewegendes Buch, das mich sehr nachdenklich zurückgelassen hat und mich immer wieder hinterfragen lässt, was wirklich wichtig in meinem Leben ist.


Welche Bücher lest Ihr, wenn Ihr unterwegs seid oder Zeit habt? Wer verrät es mir?

Der Schriftsteller Gustave Flaubert hielt es mit den Worten: „Lies, um zu leben“. In diesem Sinne viel Spaß beim Lesen und Zeit haben!

Euer Irishman Patrick

Lust auf mehr? Hier findest Du weiteres Lesevergnügen: Die schönsten Bücher für unterwegs (Teil II)

Hinweis: Die oben genannten Bücher habe ich ausnahmslos selbst gelesen und stellen meine subjektive Meinung dar.

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About Author

Hello, hello! Ich bin Patrick. Rothaarig. In dieser Kombination sozusagen Ire. Mehrmalsauszeitnehmer. Wenn ich nicht gerade Köln entdecke, dann die Welt. Hier erfährst Du mehr über mich

17 Kommentare

  1. Hallo Patrick, ich habe von den oben genannten Büchern bisher nur den Klassiker „In die Wildnis“ gelesen, aber ich stimme zu, dass dieses Buch sehr bewegt. Deshalb habe ich es in einem Minimalismusanfall, dem viele Bücher zum Opfer gefallen sind, auch im Regal gelassen und verschont 😉
    Wusstest Du, dass Dumont eine neue Reihe mit Reisereportagen auflegt? Der Verlag hat mir zwei Exemplare zukommen lassen und ich bin schon sehr gespannt. http://instagram.com/p/fVSOBRSATO/ Zuvor „muss“ aber „Der 100jährige, der aus dem Fenster steig und verschwand“ zum Ende kommen. Die Vorfreude steigt…

    • Hallo Christina,
      ist es nicht schön ein paar gute und ans Herz gewachsene Bücher im Regal zu verschonen? Toll, dass bei Dir „In die Wildnis“ auch so einen bleibenden Eindruck hinterlassen hat wie bei mir 🙂
      Wenn Du wüßtest was nächste Woche kommt…ich möchte nicht zuviel verraten, aber der 100 Jährige spielt in jedem Fall eine Rolle ;). Freu dich drauf!

      Vielen Dank für die Info, dass Dumont neue Reisereportagen verlegt. Da freue ich mich aufs stöbern und entdecken. Ich bin mir sicher, da sind großartige Berichte dabei, die wieder Fernweh in mir auslösen.

      Viele Grüße, der Irishman Patrick

  2. Lieber Patrick,

    den Titel „Shantaram“ habe ich schon lange in meinem Hinterstübchen gesucht, nachdem mir jemand davon berichtete und ich den Titel leider gleich wieder vergaß 😉

    DANKE dafür!
    Beste Grüße
    Kira

    • Achja, zur letzten Bucherfahrung: Unterwegs habe ich zuletzt Sophie`s Welt von Jostein Gaarder und Kauft Leute von Jan Kossdorff gelesen. Ersteres ist einfach nur schön zum gemeinsamen philosophieren und wird jetzt nochmal als Hörbuch während der Autofahrt, zusammen mit meinem Mann gehört. Letzteres war zwar ganz unterhaltsam allerdings sehr flach und irgendwie `n alter Hut…

      lg Kira

    • Liebe Kira,
      da habe ich direkt ein breites Grinsen im Gesicht. Freut mich total, dass ich Dir den Titel wieder in Erinnerung gerufen habe. Immer wieder gerne 🙂

      Vielen Dank auch für Deine Buchtipps oder Nicht-Tipp ;). Ich finde es immer spannend, Empfehlungen aus erster Hand zu bekommen. Ist es doch viel mehr Wert, als eine wie auch immer zusammengestellte Liste etwaiger Anbieter, oder nicht? Von „Sofies Welt“ habe ich schon viel gehört, mich aber noch nicht näher mit beschäftigt. Es wird Zeit! „Kauft Leute“ schau ich mir ebenfalls gerne mal an, ich finde das Thema doch sehr interessant.

      Liebe Grüße
      Der Irishman Patrick

  3. Hallo Patrick,
    danke – die Tipps kommen genau richtig.
    Du hast nach unseren Buchtipps gefragt und da will ich dir eines meiner absoluten Lieblingsbücher natürlich nicht vorenthalten. Das Gleichgewicht der Welt von Rohinton Mistry; spielt in Bombay im Jahr 1975. Ein wirklich aufwühlendes Buch, in dem der Autor das Schicksal von vier Menschen meisterhaft miteinander verbindet (lohnenswerte 862 Seiten).
    LG Steffi

    • Hallo Steffi,
      gerne, freut mich dass Du gerade auf Buchsuche bist und ich Dir dabei behilflich sein kann. Du kannst Dich auch schon auf nächste Woche freuen, da gibt es weitere Buchempfehlungen 🙂
      Und vielen Dank für Deine Anregung mit dem „Gleichgewicht der Welt“. Das hört sich sehr spannend an und geht denke ich ein wenig in Richtung Shantaram. Ich freue mich darauf, es mir anzuschauen!

      Lg der Irishman Patrick

  4. Hallo Patrick,

    danke für die Reisliteratur… schöne Inspiration für den nächsten Trip! Ich bin gerade auf Reisen und habe „Tanz mit dem Schafsmann“ von Haurki Murakami gelesen, verschlungen und geliebt. Ein Buch – das sich, wie so gerne bei Murakami – zwischen Realität und Wirklichkeit bewegt. Die Grenzen verschwimmen, sodass man nicht immer sicher weiß, wo man sich gerade befindet. Ein wunderbares Buch über das Leben und seine alltäglichen und tieferliegenden Herausforderungen. Über den Fluss der Ereignisse und darüber, dass schlussendlich alles miteinander in Verbindung steht. Das alles verpackt in einem Krimi.

    Ebenso ans Reiseherz zu legen- und etwas dicker – IQ84 Teil 1-3 ebenfalls von H. Murakami.

    Viele Grüße von unterwegs,
    Stephanie

    • Hallo Stephanie,
      vielen Dank! freut mich total dass Dir die Buchvorstellungen gefallen und Wahnsinn, dass Du Dir sogar von unterwegs Zeit nimmst mir ein paar Zeilen zu schreiben. Wo bist Du denn gerade?
      Deine Empfehlungen von Murakami hören sich sehr spannend. Ist notiert und ich freu mich darauf bei meinem nächsten Besuch in der Buchhandlung darin zu stöbern. Vielleicht ist da ja ein Buch für meine Asienreise im Januar dabei!

      Safe travels & bis bald
      Patrick

  5. Shantaram hat mich damals auch ausgesprochen fasziniert. Es ist dem Autor wirklich gelungen die Essenz Indiens einzufangen: Gerüche, Farben, Kompositionen, Straßenbilder, Gesellschaftsabbilder. Ein bisschen schräg fand ich den Schluss. In jedem Fall ein starkes Buch, das man durchaus auf Englisch lesen kann. DIe Lektüre von into the wild war auch ausgesprochen anregend, es war auch interessant über das Schicksal anderer ABenteurer zu erfahren. Allerdings ist das für mich einer der seltenen Fälle, dass mir der Film noch besser gefallen hat und in seiner verdichteten Form sehr tiefe EMotionen weckt – dazu kommen die unglaublichen Landschaftsbilder und der wahnsinnig gute SOundtrack…

    • Hallo Mr Coconutyoga,
      wie ich lese bist Du auch begeisterter Reisender und Bücherliebhaber. Toll! Mir ging es genauso. Shantaram ist eines der lebendigsten und zugeleich anschauligsten Bücher die ich bisher gelesen habe. Man kann sich förmlich mit allen Sinnen vor Ort spüren.
      Ebenso wie Into the Wild habe ich Shantaram auf Englisch gelesen. Was ist es, das solche Bücher einen in der englischen Sprache noch mehr in Ihren Bann ziehen? Die Muttersprache des Autors. Oder die Fähigkeit der Englischen Sprache sehr viel in wenigen Worten auszudrücken?

      Der Film hat mich dagegen nur durch die Landschaftsaufnahmen überzeugt. Den Soundtrack von Into the wild finde ich genial und ist ein ständiger Begleiter, insbesondere bei Fernweh und auf Reisen.

      Viele Grüße
      Patrick

      • Bücher sind ein ganz besonderer Bestandteil meiner Reise und ichhabe entsprechend immer viel zu viele dabei.
        Es braucht schon einen richtig guten Übersetzer, um die Sprache nur mit minimalem Verlust zu übertragen. Generell ist aber natürlich am besten, wenn man dem Autor in seinen eigenen Sprachbildern, die immer ein wenig anders funktionieren, lesen kann. Welche riesige Variationsmöglichkeiten die englische Sprache besitzt, habe ich erst durch Rushdie und Heimingway. Dazu reichte mein Vokabular nicht wirklich, war aber spannend die beiden auf Englisch zu lesen.
        der Film von Into the wild hat mich beim ersten Mal auch nicht direkt erwischt. Das kam über den Soundtrack, den ich ebenfalls immer bei mir trage und nach der ersten 21-Monatsreise, nach der ich das Gefühl hatte, in Teilen meine eigene Geschichte zu hören. Sicherlich weniger speziell. Aber ich finde der Film transportiert den kompromißlosen Ausbruch sehr anschaulich. ABer nicht jeder will ausbrechen… Liebe Grüße!

        • Hallo Mr Coconutyoga,
          ich glaube das ist ein wichtiger Punkt. Der Autor muss sich in seinen Sprachbildern in seiner Sprache verwirklichen können. Das wird niemals in einer anderen Sprache vollständig zu Geltung kommen. Aber natürlich bin ich froh von all den tollen Schreibern dieser Welt einen kleinen Einblick in den Sprachen zu erhaltne die ich verstehe.
          Da gebe ich Dir vollkommen recht. Der Ausbruch wird in all seinen Konsequenzen und in radikaler Weise dargestellt. Ob es ein Ausbruch oder eine Auszeit sein sollte, das ist die große Frage! Ich für meinen Teil habe mich für eine ständige wiederkehrende Auszeit entschieden.
          Liebe Grüße und ein schönes Wochenende.
          Patrick

          • Zum Glueck gibt es viele ausgezeichnete Uebersetzer, die solche Sprachbilder transferieren koennen. Leider spreche ich ansonsten nur Englisch.
            Eine wiederkehrende Auszeit ist auch sehr reizvoll und wahrscheinlich auch gesuender. Fuer mich kam nur der komplette Ausbruch in Frage – und dafuer zahle ich auch einen Preis. Aber das steckte tief in mir und es waren viele Faktoren, die dazu gefuehrt haben – gute wie schlechte. Mal sehen wohin sich das noch entwickelt. Ich weiss auch nicht, ob man das komplett alleine entscheidet. Manchmal traegt erinen eine goldene Welle davon, dann ist man auf der Flucht vor etwas oder die unstillbare Neugier bringt einen um den Verstand. Gluecklicherweise gibt es viele Wege und sie koennen sich immer mal wieder aendern. Herzliche Gruesse, Oleander

          • Hallo Oleander,
            ich denke jeder muss für sich entscheiden, ob er sich eine Auszeit nehmen möchte oder bereit ist für einen Ausstieg. Um nicht zu vergessen, ob es überhaupt eine der zwei Varianten ist, die für die Persönlichkeit in Frage kommt. Jede Form bietet Ihre Vorzüge und birgt so manches Risiko. Für mich ist allerdings dass entscheidende den Mut aufzubringen, etwas zu ändern. Wohin sich das entwickelt und welche Auswirkungen es nach sich ziehen wird, kann niemand vorhersagen. Auch über die Gründe lässt sich manchmal nur spekulieren oder man ist sich völlig im Klaren warum es Sinn macht. Den Weg als Lebenserfahrung zu sehen und nicht einem einzigen ungewissen Ziel hinterherzulaufen ist für mich dabei eine erste Erkenntnis.
            Sich aber wieder und wieder bei sich selbst und anderen zu beschweren und darüber hinaus wissentliche unzufrieden einem Alltag gegenüber zu treten, der einen unglücklich sein lässt, halte ich für nicht erstrebenswert. Aus diesem Erkennen heraus, ob als Flucht oder Neugierde, wird das Handeln zum wichtigsten Schritt.
            Auch wenn ich bisher einen verschnörkelten, vielleicht unkonventionellen Weg gegangen bin, und auch immer wieder ein Stück des Weges zurückgehe, so bin ich mir sicher, dass ich auf dem für mich zufriedenen Weg bin.
            Denn wer legt den außer mir fest, was der „richtige“ Weg für mich ist?

            Viele Grüße,
            Patrick

          • Hallo Patrick!

            Da gehe ich komplett mit Deinen Gedanken mit. Es geht tatsaechlich darum, die eigene Komfortzone zu verlassen und was danach kommt – wer weiss das schon? Es muss sich einfach richtig anfuehlen. Ich habe bisweilen meine eigene Grenzen ueberstrapaziert und tue das bisweilen noch immer. Das bleibt nicht ohne Folgen. Ich denke Du machst das ganz richtig und falls DU an einem Ounkt doch noch mehr aussteigen willst, dann wirst Du es einfach tun. Und Du hast richtig rausgehoert: bisweilen habe ich ein wenig „missionarischen“ Eifer, was meine eigene Ueberzeugungen angeht. Aber ich werde auch aelter, ein wenig weiser, versuche weniger zu urteilen. Jeder hat seinen eigenen Weg und alles andere waere langweilig. Wo kaemen wir hin, wenn alle aussteigen wuerden? 😉 Keep it real! Liebe Gruesse!

            Oleander

          • Hallo Oleander,
            auch von meiner Seite eine dicke Entschuldigung für eine lange Schreibe und Antwort Auszeit.
            Ich denke, dass ist genau der alles entscheidende Ansatz. Es muss sich „richtig, gut, selbstverständlich, zum Wohlfühlen, im Einklang mit einem selbst“ oder wie dieses Gefühl für einen jeden einzeln gefühlt, definiert oder beschrieben wird. Ob es nun das Bauchgefühl, die innere Stimme, die Eingebung, die Intuition oder Schicksal genannt werden mag, wichtig ist die Ableitung dessen. Das für Dich in diesem Augenblick, die richtige und einzige wohlfühlende Entscheidung anzunehmen und danach zu handeln. Ich denke, dass ist der wichtigste Punkt um für sich selber einen Zustand des Glücks zu erreichen.
            Wohin es führen wird, kann niemand vorhersehen, und jeder muss für sich selber entscheiden, welchen Weg er gehen möchte. Aber ich bin mir sicher, auf das Bauchgefühl zu hören und andere Einflüsse öfters einzuschränken, würde zu einem zufriedeneren Leben führen.
            Und da es sich insbesondere in sicherheits- und lebenslauforientierten deutschen Gefilden leider meistens dagegen entschieden wird, brauchen wir uns auch nicht zu sorgen, dass alle sich eine Auszeit nehmen oder gar aussteigen.

            Ich bin gespannt wo Dich Deine persönliche Reise hinführen wird. Hör auf Dich!

            Liebe Grüße & Alaaf wieder aus Köln nach Südostasien
            Patrick

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