Vom Banker zum Käsehändler – Was ich auf Reisen über Veränderung und mein Business gelernt habe – Teil 1

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Im Jahr 2007 brach ich zu meinem ersten großen Backpackingabenteuer und meiner ersten Auszeit auf. Aus einer Situation heraus, wo mein Leben unzufrieden dahinplätscherte, während ich keine Zukunft in meinem damaligen Job in einer Bank sah, fasste ich den Mut und entschloss mich gegen alle Ängste eine radikale Veränderung vorzunehmen. Meine bisherige Lebensplanung, wie auch die damalige Annahme einer gesellschaftlichen akzeptierten Karriere nachzueifern, begann sich in Luft aufzulösen. Ich fühlte mich überfordert mit dieser Situation und wusste damit nicht umzugehen. Nur eines war klar: So kann es nicht weitergehen! Ich kündigte, erwarb ein World-Around-Ticket und ehe ich mich versah, landete ich in Kapstadt.

Seit dem sind 9 Jahre vergangen. Ich habe viel ausprobiert, bin gestolpert, gefallen, wieder aufgestanden und habe mich nicht unterkriegen lassen.  Schlussendlich scheint sich alles zusammenzufügen. Durch glücklichen Zufall habe ich meine Leidenschaft für Bergkäse entdeckt und habe mich mit meinem Unternehmen Käse Glückler im Januar 2015 selbstständig gemacht, wobei ich Österreichischen Bergkäse und Wurstspezialitäten auf Märkten vertreibe. Auch wenn ich mehr arbeite als je zuvor, fühle ich mich freier denn je und stehe jeden Morgen mit dem glücklichen Gefühl auf, genau das richtige zu machen. Und das Schönste: aufgrund der saisonalen Tätigkeit kann ich endlich selbstbestimmt Arbeiten und meine Leidenschaft Reisen miteinander verbinden!

Reisen hat mich nachhaltig in meiner persönlichen Entwicklung, Einstellung und Denke geprägt.Was ich genau gelernt habe und wie ich diese Erfahrungen auf mein Unternehmen projiziere erfährst Du im Folgenden. Auch wenn ich schon länger geliebäugelt habe, darüber zu schreiben, gab die Blogparade von Maria meets Anna zum Thema Veränderung durch Reisen den finalen Anstoß dafür.

„Die beste Bildung findet ein gescheiter Mensch auf Reisen.“
Johann Wolfgang von Goethe

 

1. Mensch zu sein ist unantastbar

Mir ist es noch nie so bewusst geworden, wie auf Reisen: Du bist Mensch, egal welcher Haut- und Haarfarbe, Herkunft, Sprache, beruflichen Werdegangs oder bisheriger Lebensleistungen. Du bist auf Reisen einfach du. Du zählst als Mensch. Alles andere rückt unveränderlich in den Hintergrund. Wir sind alle gleich, ohne Ausnahme. Das gilt auf Reisen genauso, wie irgendwann sonst in unserem Leben. In diesem Sinne: bleibt menschlich und behandelt euren jeweiligen gegenüber so, wie ihr es auch erwartet.

Business Tipp:

Auch wenn die Geschäftswelt oftmals einem Haifischbecken gleicht. Ich für meine Teil möchte jeden Morgen ohne schlechtes Gewissen in den Spiegel schauen können und allen Menschen mit denen ich arbeite gleich welcher Herkunft, Geschäftsbereich oder Lebensstil mit dem gleichen Respekt begegnen. Auch für die Geschäftswelt, unabhängig von der jeweiligen Situation muss der menschliche Umgang gewahrt werden. Bleibe menschlich!

 

2. Die Offenheit auf Menschen zuzugehen lohnt sich

Während ich grundsätzlich ein sehr offener Mensch bin, habe ich auch eine sehr schüchterne Seite. Meist kommt diese zum Tragen, wenn ich meine Komfortzone verlasse. So auch in Südafrika, als ich urplötzlich alleine in einem Mehrbettzimmer stand und mich nicht nach draußen an die Bar traute, wo die anderen Hostelbewohner sich locker bei einem Bier unterhielten. Mehrere Versuche scheiterten an meiner Schüchternheit und ich fand mich in meinem Zimmer wieder: Ich konnte doch nicht alleine an die Bar gehen! Nach langem hin und her, fasste ich mir ein Herz und setzte mich an die Bar. Innerhalb von Minuten hatte ich Anschluss und traf auf unglaublich offene Menschen, die mich willkommen hießen. Mich hat dieser Schritt bis heute positiv beeinflusst und immer wenn ich mich in meine Schüchternheit zurückziehe, denke ich an diesen Moment. Alles halb so wild, oder? Warum nicht offen auf Menschen zugehen? Vielleicht sind sie in ein und derselben Lage wie du.

Business Tipp:

Auch wenn es immer wieder Überwindung kostet seine Komfortzone zu verlassen, ohne Offenheit gegenüber anderen Menschen und Ideen wirst Du Dein Business nicht weiterbringen können. Ob im Smalltalk, bei Geschäftsverhandlungen, im Umgang mit Deinen Kunden oder um Deine Ideen oder Produkte vorzustellen, sei mutig und gehe offen auf andere Menschen zu! Es wird sich lohnen, alleine schon durch Aufwertung Deines Selbstbewusstseins.

 

3. Optimismus oder alles wird gut, auch wenn es manchmal etwas länger dauert

Stell dir vor, du wirst um 5 Uhr morgens mitten in Peru aus einem Bus rausgeschmissen ohne zu wissen wo du bist, oder in Johannesburg einfach auf einer fünfspurigen Straße ausgeladen. Vielleicht stehst du auch seit Stunden in der Gluthitze einer einsamen Straße in Kanada und wartest auf eine Mitfahrgelegenheit. Du könntest natürlich verzweifeln und dich ins Bodenlose ärgern. Aber hilft dir das wirklich weiter? Du könntest dich allerdings auch darauf besinnen, der Situation mit Optimismus zu begegnen und nach vorne zu schauen um einen Ausweg aus der verzwickten Lage zu finden.
Ganz ehrlich. Ob du von Grunde auf eher positiv oder negativ deine Gedankenwelt strukturierst, denkst du es würde sich etwas dadurch ändern? Also warum das Ganze nicht positiv sehen? In Peru traf ich auf einen Einheimischen, der mich zu einem Hostel begleitete. In Südafrika fand ich den Weg aus eigener Kraft zur Busstation. Gerade in dem Moment als ich verzweifelt nachdachte wie ich denn jemals an mein Tagesziel in Kanada gelangen sollte, hielt hupend ein Auto vor mir. Der Fahrer nahm mich tatsächlich mit, direkt an meinen Zielort. Alles wird gut, auch wenn es manchmal etwas länger dauert. Nimm das Leben an, wie es kommt. Und das positiv. Ich bin zu 100 Prozent überzeugt, dass Gutes eben genau dies anzieht und umgekehrt.

Business Tipp:

Es kommt zwangsläufig zu Rückschlagen, Unsicherheiten und schwierigen Situationen in unterschiedlich schweren Ausprägungen in der Selbstständigkeit oder beim Aufbau Deiner Firma. Allerdings wäre es an dieser Stelle fatal den Kopf in den Sand zu stecken. Probleme sind dazu da gelöst zu werden und nutze deswegen Deinen Optimismus um eine Lösung herbeizuführen und lasse Dich nicht herunterziehen von Dingen, die Du nicht ändern kannst. Insgesamt kannst Du immer positive Aspekte aus einer Situation ziehen und daraus lernen. Herausforderungen werden nicht durch Pessimismus gelöst.

 

4. Hilfsbereitschaft ist ein hohes Gut

In meinem geradezu blauäugigen ersten Backpackingabenteuer machte ich mir um Planung nicht allzu viel Gedanken. So kam es, dass ich mitten in der Nacht in meinem allersten Hostel stand und die Zimmer komplett belegt waren. Dank der aufopferungsvollen Hilfe verbrachte ich eine Woche im Staff Raum der Angestellten. Oder aber ich kam spät abends in einem kleinen Dorf mit 4 Häusern und einem Hostel an. Selbstverständlich hatte der einzige „Tante Emma“ laden bereits geschlossen. Meine Hostelmitbewohner teilten ihr Essen mit mir als wäre es die größte Selbstverständlichkeit der Welt. Ich war unglaublich dankbar ob der riesigen Hilfsbereitschaft die ich erfahren durfte. Seitdem versuche ich zu helfen, wann und wie ich kann. Es kommt nicht immer auf die großen monetären Hilfen an, manchmal reicht schon ein nett gemeintes Hilfsangebot um andere glücklich zu machen.

Business Tipp:

Auch in der Geschäftswelt ist meines Erachtens Hilfsbereitschaft ein hohes Gut. Ich durfte während meiner Selbstständigkeit sehr viel Hilfe und Unterstützung aus dem Familien- und Freundeskreis, wie auch von anderen Selbstständigen wie auch Unternehmern erfahren. Ohne diese Hilfe hätte ich oftmals nicht weitergewusst. Diese gebe ich gerne zurück, sobald sich eine Gelegenheit bietet. Sei hilfsbereit und der Kreis wird sich schließen, indem zu Hilfe erhalten wirst, Du musst sie allerdings annehmen.

5. Dankbarkeit oder nichts als selbstverständlich anzusehen

Ich empfinde tiefe Dankbarkeit für alles was ich bisher erleben durfte, alles was in meiner Vergangenheit dazu beigetragen hat, was ich im hier und jetzt bin. Wir leben in einer Gesellschaft des Jammerns, meist auf hohem Niveau. Sei ehrlich, ist es wirklich so schlimm? Auch wenn nicht alles Gold ist was glänzt, können wir uns weiterhin glücklich schätzen hier in Deutschland zu leben. In anderen Ländern, insbesondere in sozial schwächeren, ist dies oft nicht der Fall. Lerne zu schätzen, was du hast und dir gegeben wird. Nicht alles ist selbstverständlich. Deswegen finde ich, ist es durchaus angebracht, mehr Dankbarkeit zu zeigen.

Business Tipp:

Jeder Tag meiner bisherigen Selbstständigkeit hält eine neue Herausforderung bereit. Dennoch bin ich jeden Tag aufs Neue glücklich mit meiner Entscheidung ein selbstbestimmtes Leben zu führen. Meinen eigenen Weg zu gehen, den ich mir ausgesucht und erarbeitet habe. Auch wenn mich die bürokratischen Hürden hier zu Lande oft schmunzeln lassen, bin ich doch sehr dankbar, dass durch Rechtsicherheit und beispielweise lebensmittelrechtliche Kontrollen der Alltag funktionieren kann. Sei dankbar für die Voraussetzungen, die Dir in Deutschland gegeben werden. Jammern kann jeder, aber warum es nicht besser machern oder zur positiven Veränderung beitragen?

 

6. Du bist nicht alleine da draussen

Ich gebe zu, mir kam es anfangs durchaus seltsam vor. Mit 25 Jahren gab ich gerade einen sicheren Job auf, um die Welt zu erkunden. Geht´s eigentlich noch? Aus meinem Freundeskreis hatte sich bisher kaum jemand auf diesen Weg eingelassen und sicherlich war es ein befremdliches Gefühl, einen neuen Weg außerhalb meiner Komfortzone einzuschlagen. Ich glaubte, meine Situation betreffe nur mich ganz alleine auf weiter Flur. Auf den Reisen der letzten neun Jahre, konnte ich mit Genugtuung feststellen, dass auf diesem Planeten tausende die gleichen Empfindungen und situationsbedingten Gefühle wie ich hegen. Das gab mir ungemeine Kraft, diesen Weg weiterzugehen und bestärkte mich daran, dass es kein Fehler war, sich auf die Suche nach Zufriedenheit und Glück zu begeben. Ich liebe dieses Gefühl Gleichgesinnte zu treffen und sich von der Woge des Verständnisses tragen zu lassen!

Business Tipp:

Auch wenn Deine Idee noch so abwegig klingt, ob sie funktioniert wirst Du nur heraufinden können, indem Du dich damit hinaus in die Welt traust und es ausprobierst. So wie Dir geht es tausenden Menschen weltweit, allerdings entscheiden sich viele dafür, Ihre Visionen und Träume nicht umzusetzen. Würdest Du des nicht bereuen, wenn Du es nicht versuchen würdest einer Idee oder Passion nachzugehen? Wer nicht wagt, der nicht gewinnt, was hast Du zu verlieren?

 

7. Alleine sein lässt dich wachsen

Den Großteil meiner bisherigen Reisen war ich alleine unterwegs. Was für viele als unmöglich klingt, hat mich persönlich reifen lassen. Alleine reisen gibt mir die Möglichkeit sich mit mir zu beschäftigen und herauszufinden, was ich will und was nicht. Sicherlich gibt es einsame Momente, an denen ich mir Gesellschaft wünschen würde. Alleine zu sein bedeutet jedoch nicht gleichzeitig einsam zu sein. Es gibt dir die Zeit, ohne Ablenkung deinen Gedanken nachzuhängen. Im Nachhinein hat mich das persönlich stärker werden lassen und ermöglicht es mir heute alleine und voller Selbstvertrauen unabhängige Entscheidungen zu treffen.

Business Tipp:

Gerade in der Anfangsphase war ich oftmals auf mich alleine gestellt. Auf einmal traf ich alleine die Entscheidungen, übernahm alleine die volle Verantwortung für mein Handeln. Keine Ausreden und keine Rücksprache- oder Rückzugsmöglichkeit mit Kollegen oder Vorgesetzten. Alleine selbstbestimmt handeln ist oftmals nicht leicht. Allerdings habe ich gelernt damit umzugehen und mich darauf fokussiert, Entscheidungen zu treffen und zu meinem Handeln zu stehen. Mit jeder Entscheidung wächst Du, auch wenn mal etwas schieflaufen sollte.

 

8. Das Leben findet im Hier und Jetzt statt

Oftmals erwische ich mich, wie ich mit „hätte ich…“ und „wenn ich nur…“ Spielen (nennen wir sie „Hätti“ und „Wenni“, die übrigens immer alles richtig machen und folgerichtig keine Sorgen und Ängste haben), meine Vergangenheit durchwühle und in die Gegenwart projiziere. Was Balsam für die Seele sein kann, wird aber auch schnell zur Belastung. Genauso, wie wenn ich allzu sehr in meiner Zukunft verharre und Pläne schmiede, vergesse ich doch das Allerwichtigste: Das Leben im Hier und Jetzt. Sicherlich gilt es einen Mittelweg zu finden. Aus der Vergangenheit zu lernen ist überaus wichtig, denn die Vielzahl der vergangenen Momente stellt per heute genau das dar, was ich bin. Auch will ich nicht nur in den Tag hinein leben und abwarten was da kommen mag. Ich denke der Mittelweg aus allen drei Formen ist entscheidend. Das wichtigste ist Dein aktuelles Leben, bei dem Du genau zu diesem Zeitpunkt die Möglichkeit hast Dein Leben in die Hand zu nehmen. Reisen gibt mir genau dieses Gefühl, was ich bereits verloren geglaubt hatte. Du lebst jetzt, genau in diesem Augenblick.

Business Tipp:

Egal wie Du es drehst und wendest, Du kannst die Vergangenheit nicht rückgängig machen. Sicherlich hätte ich die eine oder andere Entscheidung abgewandelt. Habe ich aber nicht. Ich kann nur im Hier und Jetzt versuchen, dass Beste daraus zu machen und nach Vorne zu schauen! Akzeptiere Deine Entscheidungen, und lerne aus dem Gelungenen sowie aus den Fehlern.

 

9. Freiheit und Selbstbestimmung werden unterschätzt

Mit Fug und Recht kann ich behaupten, dass ich ein Gefangener des vielgerühmten Hamsterrades war. Auch wenn mir mein Job durchaus Spaß machte, erdrückte mich die Arbeitslast zusehends und ließ mir kaum noch Luft zum Atmen. Ständige Gereiztheit bis hin zum schlechten und wenig erholsamen Schlaf war ein dauerhafter Begleiter geworden.
Ich bin mir bewusst, dass ich nie eine vollkommene Freiheit und Selbstbestimmung erreichen kann, da es immer gewisse Abhängigkeiten gibt. Auf Reisen habe ich die Süße der Freiheit und Selbstbestimmung zurück erlernt. Es ist ein großartiges Gefühl, selbst entscheiden zu können, wie der kommende Tag verbracht werden kann ich habe gelernt, dass die gewonnene Freiheit aus dem Hamsterrad auszubrechen niemals unterschätzt werden darf. Diese Möglichkeiten kommen erst in einer Auszeit zum Tragen, während sich in der Hektik des Alltags nur von Tag zu Tag gehangelt wird und kein Freiraum für Ideen und Abschalten vorhanden ist. Hast du Lust auf mehr Freiheit und Selbstbestimmung?

Business Tipp:

In meinem saisonalen Geschäftsfeld arbeite ich überproportonal viel, wenn die Marktsaison ansteht. 400- 500 Stunden im Monat in der Weihnachtszeit sind dabei nicht ungewöhnlich. Dafür nehme ich mir die Zeit und Freiheit heraus, im Frühjahr auf Reisen zu gehen. Außerdem ist es ein unglaublicher Antrieb für mich und mein Unternehmen und nicht für jemand anderen zu arbeiten, selbstbestimmt, im Bewusstsein mir Freiheiten für Ideen und Abschalten schaffen zu können.

 

10. Ohne Vertrauen in Menschen geht es nicht

Vertrauen in Menschen fiel mir mit der Zeit immer schwerer. Beruflich immer wieder hingehalten von Vorgesetzen, Versprechungen nicht eingehalten, enttäuscht worden. Ich war damals sehr vorsichtig im Umgang mit Menschen geworden. Aber wieso eigentlich? Vertrauen ist unglaublich wichtig und ein Eckpfeiler jedes Arbeitsverhältnisses, jeder Freundschaft, Gesellschaft und der persönlichen Entwicklung.

Mitten in Südafrika lernte ich eine Deutsche in meinem Alter kennen. Sie war bestohlen worden und wusste nicht weiter. Ich vertraute Ihr spontan und lieh ihr ganze 500 Euro. Sicherlich war ich in diesem Moment etwas angespannt, ob ich das Geld je wieder sehen werden. Knapp acht Wochen später fand ich das Geld wieder auf meinem Konto. Auch wenn das nur ein Beispiel ist, sollte vetrauen wieder sehr viel höher gewichtet werden. Vertrauen geht uns alle an. Vertrauen lohnt sich eben doch!

Business Tipp:

Ohne ein Grundvertrauen in Produzenten, Geschäftspartner, Mitarbeiter, Lieferanten oder Kunden kann kein Unternehmen bestehen. Dabei kommt es nicht nur darauf zu vertrauen, sondern auch Vertrauen entgegen zu bringen. Sicherlich ist eine gewisse Vorsicht angebracht, aber Vertrauen entspannt das Geschäftsleben wesentlich. Bist Du bereit zu vertrauen?

 

Fazit Teil 1

Sicherlich stellt Reisen nicht die einzig wahre Lebensschule dar. Das persönliche Umfeld, Familie, Freunde, Weggefährten, Erziehung sowie Schule, Ausbildung, Studium und Berufserfahrung spielen mit Sicherheit genauso eine wichtige Rolle wie die Praxiserfahrung im Geschäftsleben. Dennoch bin ich davon überzeugt, dass Reisen für mich eine unglaublich wertvolle und lehrreiche Zeit war und ist, bei der so mancher gesellschaftliche Fauxpas oder Doktrine der Erwartungshaltung wieder zurechtgerückt werden und eine neue Sicht der Dinge ermöglicht wird. Meine persönliche Entwicklung und inneres Wachstum hat es bis dahin nachhaltig geprägt und ich spüre täglich wie mir diese Prozesse bei meiner Selbstständigkeit in allen Bereichen wertvolle Dienste erweisen.

Den dazugehörigen Teil 2 kannst du hier weiterlesen.

 

Was meint Ihr dazu? Hat Euch Reisen bei Eurer Selbstständigkeit bisher geholfen? Oder erwägt Ihr den Schritt hin zu einer Reise oder in die selbstbestimmte Arbeitsweise? Ich bin sehr gespannt und freue mich auf Eure Kommentare!

 

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Hello, hello! Ich bin Patrick. Rothaarig. In dieser Kombination sozusagen Ire. Mehrmalsauszeitnehmer. Wenn ich nicht gerade Köln entdecke, dann die Welt. Hier erfährst Du mehr über mich

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